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Interkommunale Lärmschutz Initiative

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Ziele und Maßnahmen

Der öffentliche Nahverkehr nimmt kontinuierlich zu. Dies hat zur Folge, dass immer mehr S-Bahnen und Regionalbahnzüge in Wohngebieten abgestellt oder geparkt werden.
Klima, Heizung und Lüftung der Fahrzeuge laufen teilweise im Dauerbetrieb und verursachen erheblichen Lärm. Brummen, Surren und Zischen stören die Wochenend- und Nachtruhe der Anwohner. Dabei wird zudem unnötig Energie verbraucht!
Die Interkommunale Lärmschutz-Initiative (ILI) hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit den Verantwortlichen intelligente Lösungen zur Problembewältigung zu realisieren. Diese enthalten technische, betriebliche, organisatorische und regulatorische Verbesserungen.

Kurzfristig:

– Meldung akuter Lärmbelästigungen durch geschulte Lärmmelder an die verantwortlichen Stellen (S-Bahn, DB Regio und Bayerische Oberlandbahn bzw. Meridian)
– Effektives Abstellen akuter Lärmursachen
– Organisation von Schulungen mit den Bahnbetreibern

Mittelfristig:

– Verringerung der Aggregatlaufzeiten im Abstell- und Standbetrieb zum Lärm-, Gesundheits- und Umweltschutz
– Modifikation, Umbau und regelmäßige Wartung stark Lärm erzeugender Aggregate
– Abstellung der Züge ausschließlich im niedrigsten Betriebs- bzw. Rüstzustand
– Minimierung von Rüstzeiten der Züge zum Einsatzzeitpunkt
– Optimierung von Fahrplänen zur Reduzierung oder Vermeidung dezentraler Abstellung sowie zur Verkürzung von Abstellzeiten
– Kontrolle der Umsetzung zugesicherter Maßnahmen der Bahnbetreiber und notfalls das Einschalten übergeordneter Instanzen
– Meldung akuter Lärmbelästigungen durch Mitarbeiter/Dienstleister der Bahn

Langfristig:

– Implementierung von Anforderungsprofilen für lärmverminderte Zuggarnituren bei künftigen Nahverkehrsausschreibungen
– Vermeidung finanziell aufwendiger Nachrüstungen
– Geräuschlose Abstellung bei längeren Standzeiten durch Trennung vom Netz

Zur Umsetzung dieser Maßnahmen und Realisierung unserer Ziele führt die ILI kontinuierlich Gespräche mit den Bahnbetreibern, Behörden und der Politik. Fundiertes technisches Knowhow ist dafür eine unerlässliche Voraussetzung. Die Beauftragung von und aktive Mitarbeit an Fachgutachten helfen hierbei. Durch eine fokussierte Öffentlichkeitsarbeit informiert die ILI betroffene Anwohner und Kommunen, wirbt für Mitgliedschaften und unterhält einen kontinuierlichen Dialog mit den Medien.

Die ILI ist eine gemeinnützige Initiative. Ihr Vorstand setzt sich zusammen aus zwei Ingenieuren, einem Steuerberater und einer Rechtsanwältin. Alle Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich. Die Geschäftsstelle der ILI unterstützt den Vorstand bei allen administrativen Aufgaben.

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