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Interkommunale Lärmschutz Initiative

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Interkommunale Lärmschutz-Initiative e.V.

Die Interkommunale Lärmschutz-Initiative wurde 2008 in Deisenhofen bei München gegründet. Ziel des Vereins ist es, den  Lärm abgestellter S- und Regionalbahn-Züge an peripheren Bahnhöfen zu reduzieren oder soweit möglich ganz zu vermeiden.

Seit der Gründung ist es dem Verein gelungen, in zahlreichen Gesprächsrunden mit Verantwortlichen der Bahn erhebliche Verbesserungen zu erreichen. Diese waren oft technischer und  logistischer Natur. Mit einem detaillierten Lärmgutachten des TÜV Süd Rail konnten weitere wichtige Ergebnisse in Lärmvermeidung und Verhinderung erreicht werden.

Die Lärmimmissionen sind jedoch durch den Einsatz neuer Züge bei Weitem nicht behoben: im Gegenteil, auch bei den neuen Zügen sind eklatante Mängel an Lärmschutzmaßnahmen zu „hören“, wie z.B. bei den seit kurzem auf den Meridian-Strecken eingesetzten Triebfahrzeugen. Dies belegt auch eine ausführliche Studie der TU Berlin zu den ebenfalls neu in Betrieb genommenen Werdenfels-Express-Triebfahrzeugen.

Der Lärmschutz tritt leider oft durch umfangreiche Anforderungen bei der Konstruktion von Zügen (Barrierefreiheit, Komfort, Klima etc.) in den Hintergrund. Daher ist der Verein zusammen mit Vertretern der Bahnbetreiber ständig in Diskussion, wie diese Probleme zu lösen sind.

Der ILI-Vorstand und seine Fachgutachter gelten dabei mittlerweile als wichtige Ratgeber und professionelle Gesprächspartner der Bahnbetreiber.

Aktuell gehören 189 Mitglieder (April 2017), zwölf Kommunen aus Oberbayern, der Landkreis München und ein international führender Bahntechnik-Komponenten-Hersteller dem Verein an. Die aktiven Mitglieder investieren erhebliche Zeit und Gutachten kosten viel Geld. Daher ist es für einen weiteren Erfolg wichtig, dass möglichst viele Mitglieder die Arbeit unterstützen. Unnötigen Lärm kann man auch als akustische Körperverletzung bezeichnen und betrifft nach wie vor zu viele Menschen.

Wenn Sie oder Ihre Kommune in Bayern vom Lärm abgestellter S-Bahn-Züge oder Regionalbahn-Triebwagen betroffen sind und der Initiative beitreten wollen, dann senden Sie uns eine Mail an info[at]laermschutz-initiative.de. Informieren Sie sich ausführlich über unsere Arbeit auf dieser Webseite, die Ziele und Maßnahmen sowie die Satzung der ILI. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

Die ILI ist vom Finanzamt München als gemeinnütziger Verein anerkannt.


Das Schwarze Brett – aktuelle kurzfristige Informationen

Der Newsletter Mai ist verteilt. Er enthält den Aufruf:
Teamgeist gefragt – Aktive Beisitzer gesucht!

 

Bericht aus dem Gesundheitsladen ()

05.05.2017

„Bahn legt Bericht des Lärmschutzbeauftragten vor

Die Deutsche Bahn hat erstmals den Bericht des Lärmschutzbeauftragten der DB vorgelegt, der die Maßnahmen zur Lärmreduzierung bilanziert. Wichtigste Säulen sind die Umrüstung von Güterwagen auf sog. Flüsterbremsen, die Lärmsanierung an Strecken und das Entwickeln neuer Verfahren und innovativer Materialien, die an besonders belasteten Strecken künftig für noch besseren Schallschutz sorgen sollen.

Aktuell rollen bereits 35 000 der insgesamt 64 000 Wagen umfassenden Flotte von DB Cargo Deutschland auf leisen Sohlen. Bis Jahresende soll die Zahl auf rund 40 000 anwachsen, bis Ende 2020 der Wagenpark komplett leise sein. Darüber hinaus wurden 1 600 Streckenkilometer (40 % der als besonders belastet geltenden Strecken von 3 700 km) lärmsaniert. 57 000 Wohnungen erhielten Schallschutzfenster. Rund 2 000 km Schallschutzwände wurden errichtet. Rund 1,2 Mrd. € flossen bislang in die Sanierung an der Strecke, davon 100 Mio. € Eigenmittel der DB.

Darüber hinaus werden an den Lärmbrennpunkten wie im Mittel-Rheintal, im oberen Elbtal und im Inntal zusätzliche Maßnahmen umgesetzt.“

Link dazu:http://www1.deutschebahn.com/laerm/gut_zu_wissen/aktuelles/14016576/Laermbericht.html

 

 

update 24.5.2017 fe